SCHULGELDTARIF

Das Schulgeld für die Teilnahme am Unterricht der Kreismusikschule Herzogtum Lauenburg und die Miete für die Ausgabe von Instrumenten aus den Beständen der Kreismusikschule wird nach folgenden Bedingungen erhoben:


1. Gegenstand des Schulgeldes

Das Schulgeld setzt sich zusammen aus dem Grundentgelt und einem Zuschlag für Musikschüler/innen, deren Wohnortgemeinde sich nicht an den Entgelten der Kreismusikschule beteiligt. Die Zahlungspflicht entsteht mit Abschluss des Unterrichtsvertrages.


2. Höhe des Aufnahmeentgeltes und des Schulgeldes

2.1 Das einmalige Aufnahmeentgelt beträgt 7,70 Euro.
Für Schüler/innen, die eine Geschwisterermäßigung oder eine Sozialermäßigung erhalten, beträgt das einmalige Aufnahmeentgelt 5,10 Euro.


2.2. Das Grundentgelt und der jeweilige Zuschlag beträgt jährlich/ monatlich je Schüler/in:




jährlich

monatlich

Musikgarten
Zuschlag


297,60
43,20

24,80
3,60

Musikalische Früherziehung
Zuschlag


342,00
49,20

28,50
4,10

Musikzirkus (Musikalische Grunderziehung)
Zuschlag


342,00
49,20

28,50
4,10

Schnupperkurse
Zuschlag


516,00
68,40

43,00
5,70

Instrumental-/Gesangsunterricht
Gruppen ab 3 Schüler/innen
Zuschlag


 499,20
68,40

41,60
5,70

Instrumental-/Gesangsunterricht
Unterricht mit 2 Schüler/innen
Zuschlag


 625,20
80,40

 52,10
6,70

Instrumental-/Gesangsunterricht
Gruppen ab 4 Schüler/innen
Zuschlag


360,00
50,40

30,00
4,20

Instrumental-/Gesangsunterricht
30 Min. Einzelunterricht

Zuschlag


  765,60
98,40

 63,80
8,20

Instrumental-/Gesangsunterricht
45 Min. Einzelunterricht
Zuschlag


 1.123,20
147,60

 93,20
12,30

Zusatzfachkurse (ohne Hauptunterricht)
Zuschlag


193,20
25,20

16,10
2,10

Chor
Zuschlag


154,80
25,25

12,90
2,10


2.3
Für spezielle Kurse, Kooperationen und Ähnliches können Sondertarife vereinbart werden.

2.4. 
Außerhalb des Kreises wohnende Schüler/innen sowie Erwachsene werden nach besonderer Vereinbarung und in der Regel gegen Zahlung eines zusätzlichen Kostendeckungszuschlages, der im Einzelfall berechnet wird, aufgenommen.

2.5.
Zur Abgeltung des besonderen Verwaltungsaufwandes sind bei außerordentlichen Kündigungen seitens der Schüler/innen 15,30 Euro als Einmalzahlung neben dem Schulgeld zu zahlen.

3. Tarifanpassung

Die Antragstellerin/der Antragsteller erkennt durch ihre/seine Unterschrift auf dem Anmeldeformular an, dass die Entgelte etwaigen tarifgebundenen Personalkostensteigerungen angepasst werden.


4. Fälligkeit/Schulgeldeinzug
4.1.

Das Schulgeld ist ein Jahresentgelt; es wird in monatlichen Teilbeträgen berechnet. Es ist im Voraus für 2 Monate jeweils zum 10. Banktag im September, November, Januar, März, Mai und  Juli eines jeden Jahres fällig.


4.2.

Das Schulgeld wird mittels SEPA-Basis-Lastschriftverfahren eingezogen. Ein entsprechendes SEPA-Lastschriftmandat ist mit der Anmeldung zu erteilen.


5. Schulgeldermäßigung
5.1.
Eine Schulgeldermäßigung wird auf Antrag gewährt als

5.1.1. Sozialermäßigung

a) für nicht erwerbsfähige Empfänger/innen einer Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Die Ermäßigung beträgt 60 % des Grundentgelts, höchstens jedoch 60 % des monatlichen Grundentgelts für einen 30-minütigen Einzelunterricht. Das Vorliegen der Voraussetzung ist durch den Bewilligungsbescheid des örtlichen Sozialamtes nachzuweisen.


b) im Übrigen bei Bedürftigkeit auf Antrag. Über den Antrag  ent- scheidet die Schulleitung.    


Der jährliche Gesamtbetrag der Sozialermäßigungen wird auf höchstens 1,8 % des Vorjahresgesamtentgelts festgesetzt. Die Verteilung erfolgt nach Eingang des Antrags.


5.1.2.  Geschwisterermäßigung

für das 2. am Unterricht teilnehmende Kind in Höhe von 15 v. H. des Grundentgeltes, für das 3. am Unterricht teilnehmende Kind in Höhe von 30 v. H. des Grundentgeltes und für das 4. und jedes weitere am Unterricht teilnehmende Kind in Höhe von 50 v. H. des Grundentgeltes. Als 1. Kind gilt das Kind, für das das höchste Schulgeld zu entrichten ist. Die weitere Reihenfolge bestimmt sich nach der Schulgeldhöhe.


5.2.

Ein Mindestschulgeld in Höhe von 40 v. H. des Grundentgeltes und gegebenenfalls der Zuschlag sind in jedem Fall zu zahlen.


5.3.

Für außerhalb des Kreises wohnende Schüler/innen und für Er- wachsene wird eine Schulgeldermäßigung nicht gewährt.


6. Schulgelderlass

Das Schulgeld kann aus Gründen einer Begabtenförderung ermä- ßigt oder erlassen werden. Über eine Ermäßigung oder einen Erlass entscheidet die Schulleitung.


7. Miete für Instrumente
7.1.

Die Miete für Instrumente der Kreismusikschule gemäß Punkt 8.1 der Schulordnung beträgt in der Regel 2 % monatlich vom Anschaffungspreis, mindestens 5,10 Euro monatlich, höchstens 20,50 Euro monatlich.


7.2.

Die Instrumente werden in der Regel bis zu 6 Monate vermietet; dieser Zeitraum kann auf begründeten Antrag verlängert werden. Instrument und Zubehör sind auf Kosten des/der Mieters/Mieterin instand zu halten. Über Einzelheiten der Pflege hat sich der/die Mieter/in bei der Lehrkraft zu unterrichten. Mit Reparaturen dürfen nur die von derKreismusikschule benannten Firmen beauftragt werden.


7.3.

Für Verlust und Beschädigung gemieteter Instrumente haftet der/die Mieter/in (Erziehungsberechtigte bzw. volljährige(r) Schüler/in) ohne Rücksicht auf Verschulden; dies gilt auch bei Verlust und Beschädigungdurch Kinder unter sieben Jahren.


7.2.

Instrumente und Zubehör dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.


8. Inkrafttreten

Der Schulgeldtarif tritt in dieser Fassung am 01.10.2013 in Kraft. Gleichzeitig tritt der Schulgeldtarif vom 01.09.2012 außer Kraft.
Kreismusikschule Herzogtum Lauenburg GmbH
Christine Schulze (Geschäftsführerin)
Bankverbindung: IBAN: DE90230527500000140201
                        BIC:   NOLADE21RZB